Umzug & Zügeln: Der ultimative Umzugskarton-Rechner

Schwupp­diwupp, nöd z’groos nöd z’chlii, das Grübeln hat ein Ende!
Hier kommt er, unser Rechner für Umzugs­kisten und Kartons.

Umzug & Zügeln: Der ultimative Umzugskarton-Rechner

Wir gehen mal davon aus, dass bei Ihnen ein Umzug ansteht, und Sie keine Ahnung haben, wie­viele Kartons Sie für den Zügel benö­tigen. Sonst wären Sie wohl nicht auf dieser Seite gelandet.

In alten Zeiten — also im letzten Jahr­tausend — konnte man noch locker bei den Gross­ver­teilern vor­bei­gehen und beim Kun­den­dienst ‘aus­ge­diente’ Bana­nen­schachteln schnorren. Die haben dann mehr schlecht als recht gepasst, und öfters ist einem etwas durch den Boden gefallen, weil man ver­gessen hat, das grosse Loch mit einem Zwi­schen­boden zu stopfen.

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Heute hingegen weht ein anderer Zeitgeist, und wir finden: Recht so!

Die Bana­nen­schachteln waren zwar meist gratis oder für einen sym­bo­li­schen Schtutz günstig zu haben, das war ja noch nett.

Aber erstens passten die von der Form her — na ja — für Bananen, aber nicht wirklich für Ihr Umzugsgut.
Und zweitens konnte man diese robusten Schachteln viel zu schwer befüllen, so dass man beim Bücher­transport einen Rücken­schaden in Kauf nehmen musste.
Drittens stopfte man alles in diese Schachteln — egal, ob es sich um Bücher, Geschirr oder Kleider und Schuhe han­delte.

Die gute, alte Bana­nen­schachtel war also sozu­sagen eine Eier legende Woll­milchsau. Die konnte zwar alles, aber nichts so richtig gut.

Oder können Sie sich vor­stellen, dass die Eier eines Woll­schweins gut schmecken, und die Milch oben­drein?
Eben…

Was ist denn heute ‘in’?

Da Ihr Hausrat ja nicht nur aus, sagen wir mal, Büchern und Kleidern besteht, benutzen Sie für den opti­malen Transport Ihres Haus­rates nicht nur einen ein­zigen Schachtel-Typ.

Neben den Standard-Kar­ton­schachteln in ver­schie­denen Grössen gibt es Schachteln für Bücher, Bilder, Gläser und Geschirr, und solche für Kleider mit einer Stange für den hän­genden Transport Ihrer Desi­gner­kleider und Abend­roben.

Mehr dazu lesen Sie weiter unten.

Anzahl der Umzugskisten nach Personen

Hier gehen wir von der Art des Haus­haltes und der Anzahl Per­sonen aus. Die Rechnung stützt sich auf Standard-Umzugs­kartons in der Grösse von ca. 50cm x 30cm x 35cm (Länge mal Breite mal Höhe).

  • WG-Zimmer: 10 bis 15 Umzugs­kisten
  • Single-Haushalt in 1 bis 2 Zimmer Wohnung: ca. 30 Umzugs­kartons
  • Familie: 20–25 Kartons je erwachsene Person, 20 pro Teenager und ca. 10 Kisten pro Kind

Rechen­bei­spiel:
Es steht ein Umzug Ihrer Familie mit Mutter, Vater, zwei Teenager und einem Kind an. Sie sollten also 25 + 25 + 20 + 20 + 10 Umzugs­kartons beschaffen. Also 100 Umzugs­kisten, mit denen Sie rechnen müssten.

Benötigte Umzugskartons nach Quadratmetern

In gewissen Fällen ist die Berechnung nach Köpfen nicht hilf­reich, da Sie bei­spiels­weise zu zweit eine gross­zütige Luxus-Atti­ka­wohnung bewohnen.

Hier sollten Sie pro Qua­drat­meter Ihrer alten Wohnung je eine Standard-Umzugs­kiste berechnen.

Dies ist aller­dings recht unscharf, denn wenn Sie zum Bei­spiel gerne offene Räume mit viel “Luft” und ent­spre­chend wenig Ein­richtung schätzen, werden Sie nicht ganz so viele Umzugs­kartons benö­tigen.

Aber einen guten Anhalts­punkt gibt diese Rechnung Ihnen dennoch.

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Schreiben Sie uns eine kurze Mail oder — noch ein­facher — rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Mit diesen Kosten müssen Sie für Umzugskartons rechnen

Der Standard-Umzugs­karton kostet je nach Anbieter und Qua­lität zwi­schen knapp 3 und gut 6 Franken.

Für Spezial-Kartons gelten andere Preise. Zum Bei­spiel die Klei­derbox gibt’s je nach Quelle und Qua­lität zwi­schen knapp 15 und 20 Franken.

Auch wir ver­fügen über Pack­ma­terial, das Sie kaufen können. Gerne machen wir Ihnen ein ent­spre­chendes Angebot.

Unser Pack­ma­terial ist hoch­wer­tiger als die Bau­markt-Qua­lität. Daher lassen sich unsere Kartons leicht wie­der­ver­wenden, oder über die gän­gigen Platt­formen wei­ter­ver­kaufen.

Wesentlich günstiger ist das Mieten der Umzugskartons

Bei der Miete von Umzugs­kartons fallen Kosten von 20 bis 50 Rappen pro Tag an, wenn Sie diese bei Ihrem Dienst­leister selber abholen.

Diese Umzugs­kisten sind etwas sta­biler, mit­unter statt aus Karton aus Plastik (gut, wenn es am Umzugstag regnen sollte), aber auch etwas schwerer.

Falls wir Ihren Umzug durch­führen dürfen, machen wir Ihnen gerne ein ent­spre­chendes Angebot, das Pack­ma­terial zu mieten.

So packt man einen Umzugs­karton richtig

Wir haben es schon bei den alten Bana­nen­schachteln erwähnt: Diese sind derart trag­fähig, dass man diese mit viel zu viel Krempel füllte, so dass sie zu schwer waren.

Unser Haupttipp heisst demnach:

Packen Sie nicht zu schwer, Ihr Rücken wird es Ihnen danken

Konkret sollten Sie nicht mehr als 15, maximal 20 Kilo­gramm in die Kartons hieven. Auch wenn es Ihnen schwer­fällt, weil der Karton noch ’so leer’ aus­schaut.

Sie können das Volumen der Umzugs­kartons besser aus­nützen, wenn Sie diese zuerst mit schwe­reren Artikeln ‘grund­füllen’, und dann mit leich­teren Sachen ergänzen.

So verpackt man Gläser und Geschirr

Generell:

  • Beschaffen Sie Sei­den­papier, Luft­pol­ster­folie und bringen Sie ein paar Wochen vor dem Umzug keine Zeitung mehr in die Papier­sammlung.
  • Die Geschirr und Gläser wickeln Sie gross­zügig(!) in Sei­den­papier, und dann noch gross­zü­giger in Luft­pol­ster­folie.
  • Legen Sie die ver­packten Objekte in die Umzugs­kartons, und zwar so, dass auf allen Seiten (inkl. oben und unten) Platz bleibt.
  • Füllen Sie den Platz in den Kartons (und zwar auch wieder inkl. oben und unten) mit zer­knüllten Zei­tungen oder Haus­halts­tü­chern etc.
  • Kleben Sie den Karton von Hand mit Paket­klebband vor­sichtig, aber fest zu.
    So ver­meiden Sie das unge­liebte Krack-Geräusch beim Stapeln.
  • Beschriften Sie den Karton auf Ober­seite und min­de­stens einer Seite, damit Sie das Gewicht auch beim Stapeln abschätzen können.

So verpackt man Kleidung, Bücher, Lebensmittel und Wein

Kleidung:
Für die nicht sta­pelbare Kleidung besorgen Sie am besten Klei­der­boxen. Die sta­pelbare Kleidung kommt in Umzugs­kartons. Hand­tücher und tex­tiler Kleinkram darf als Pol­ster­ma­terial dienen.

Bücher:
Am besten Rücken an Rücken und nur die unterste Lage. Dann kommt leich­teres drauf, und das Gewicht und der Schwer­punkt der Kiste stimmt.

Lebens­mittel:
Machen Sie ein paar Tage vor dem Umzug ein aus­schwei­fendes Gelage mit Freunden und Bekannten à la ‘Die letzten Tage von Nero’ und eine ‘Uus­trinketä’. Alles was Sie ver­zehrt haben, müssen Sie nicht mehr zügeln und ver­dirbt nicht.

Wein:
Beachten Sie unseren spe­zi­ellen Eintrag in unserem Näh­kästchen zum Wein­transport.