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Horgen: Bergwerk und Fun Fact

Nur weil sich der Schwan neuerdings nach links orientiert, heisst das nicht, dass das für die Politik auch gilt.

Horgen
Horgen Stollenfahrt Bergwerk Käpfnach

Mit fast 31 km2 Fläche befindet man sich hier also in der zweitgrössten Gemeinde im Bezirk. Davon werden lediglich 12.5% für Siedlungen genutzt. Weitere 6.3% für Verkehr. Der Rest ist grob gesagt Wald und Landwirtschaft – immerhin über 80%.
Dergestalt wird klar, dass die Gemeinde trotz des regen Treibens, das im Dorfkern herrscht, eigentlich ein äusserst ruhiges Plätzchen geblieben ist.

Die Gemeinde ist – Meilen nicht unähnlich – im Grunde genommen ein Ort, von dem man recht rasch überall sonst ist. Ins Sihltal, nach Zürich, an die Goldküste und nach Zug geht’s jedenfalls relativ flott.

Der Stolz jeder Seegemeinde

Und genau wie es einer Seegemeinde, die etwas auf sich hält, gebührt:
Immerhin zählt man hier 4 Hallen- und Seebäder, wovon jedoch das Hallenbad Schützenmatt der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung steht. Weshalb dieses auf der offiziellen Gemeinde-Website dennoch aufgeführt ist, entzieht sich unserer Kenntnis.

Daneben gibt es offenbar über 170 Vereine. Vom «Akkordeon-Orchester» bis zum «Yacht Club» ist so ziemlich alles vertreten, was zum Mitmachen und Mitlachen einladen könnte.

Stollenfahrt Bergwerk Käpfnach

Abschliessend noch zum Schwan im Wappen

Die Geschichte des Wappens liegt weiterhin im Dunkeln.

Da unsere diesbezüglichen Recherchen nichts Wesentliches zutage brachten, lassen wir es daher bei einem internationalen Fun-Fact bewenden:

Fast alle Schwäne Grossbritanniens gehören per Gesetz seit 1482 dem britischen Staatsoberhaupt. Ausgenommen davon sind lediglich einige Schwanenfamilien, die Tuch- und Weinhändlern zugesprochen wurden.
Der Grund für dieses seltsam anmutende Gesetz hingegen ist überraschenderweise recht modern:
Man stellte die Schwäne unter Schutz, damit die edlen Geschöpfe – ihrer Federn und ihres zarten Fleisches wegen überjagt – nicht ausstarben.

Gemeindeverwaltung

Die Gemeindeverwaltung liegt an der Bahnhofstrasse 10 und bietet insoweit auf kleinem Raum ein umfassendes Dienstleistungsangebot.

Abgesehen davon ist der Online-Schalter wie auch der generelle Online-Auftritt der Gemeinde etwas gewöhnungsbedürftig. Man scheint sich möglicherweise an ‹Mobile first› zu orientieren, doch auf dem herkömmlichen Compi will das nicht so recht passen.
Mit anderen Worten, wird man das Gefühl nicht los, die Gemeinde wollte als besonders modern und aufgeweckt daherkommen.

Aber abgesehen davon ist der Online-Schalter ganz OK und bietet einige externe Services und Formulare zum Download.

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