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Hirzel: Dämmerschlaf und Weltliteratur

Und nein: Man muss kein Hirsch sein, um hier wohnen zu dürfen.

Hirzel
Heidi und Geissenpeter

Dämmerschlaf – for ever?

Jahrhundertelang schlummerte man hier eine Art Dämmerschlaf, während dessen die paar Höfe zu Weilern zusammenwuchsen.
Viehzucht, Acker- und Obstbau prägten die wirtschaftlichen Aktivitäten, ebenso wie die Gras- und Milchwirtschaft, die hautpsächlich zur Selbstversorgung betrieben wurden.

Eher per Zufall wurde aus der 1869 gegründeten Hirz eine schweizweit bekannte Marke von Milch-Frischprodukten, deren Erfolg mit der 1886 in Betrieb genommenen Zentrifuge und Dampfanlage einsetzte.

Ungeachtet desssen: So wie die gemächliche Bevölkerungsentwicklung zeigt sich hier auch das sonstige Leben. Die Industrialisierung ging – wenn man von Hirz absieht – an dieser Ortschaft vorbei, und so erstaunt es nicht, dass ein Grossteil der erwerbstätigen Einwohnenden ihrer Arbeit pendelnd im Grossraum Zürich nachgehen.

Heidi und Geissenpeter

Was ist nun mit der in Japan besonders beliebten Enkelin?

Heidi - Still aus 'Sugar & Spice: Heidi', 1991

Wenn wir von Weltliteratur sprechen, meinen wir an dieser Stelle ausnahmsweise nicht den guten Goethe, der nach einer Rast in der Krone Sihlbrugg den steilen Weg über den Rübgarten beschrieb.

Vielmehr ist die Rede von Johanna Spyri, die hier im Frühsommer 1827 das Licht der Welt erblickte. Die berühmteste Tochter dieser Ortschaft kreierte 1880 mit der Adelheid, besser bekannt unter dem Namen Heidi, ihre literarische Tochter.

Und Spyris literarische Tochter — als Tochter einer Tochter von Hirzel quasi Hirzler Enkelin — ist eine Figur, die spätestens mit dem Zeichentrickfilm aus dem Jahre 1991 ins kollektive Bewusstsein der populären Kultur Japans eingegangen ist.

Gemeindeverwaltung

Seit 2018 hat Horgen wieder die Gemeindeverwaltung inne – die an der Bahnhofstrasse 10 liegt und auf kleinem Raum ein umfassendes Dienstleistungsangebot anbietet.

Der Online-Schalter wie auch der allgemeine Online-Auftritt sind jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Web-Agentur scheint der Verwaltung den ‹Mobile first› Ansatz schmackhaft gemacht zu haben. Was auf dem Handy noch nett ist, mag auf dem Compi nicht so recht passen.

Abgesehen davon ist der Online-Schalter aber ganz OK und bietet einige externe Services und Formulare zum Download.

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