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Siebnen: Informationen über das heimatlose Dorf

Das verschollene Phantom im Zentrum des March-Dreieck.

Siebnen

Interview mit Alfred J. beim Verkehrsgarten beim Schulhaus Büel

Was sagen denn Sie jemandem, der hierher ziehen möchte?

Ja sääli du! Machsch au mit bim 50er Club?

Was sagen Sie jemandem, der von hier wegzieht?

Schad, dass’t gaasch. Oder: Guet simmer di los.
Je nachdem. (lacht)

Verkehrsgarten

Dünne Faktenlage bringt uns allerdings in Nöte.

Viele kennen denn das Dorf in Ver­bindung mit dem Bahnhof Siebnen-Wangen, bei dem die Regio­nal­ex­presse nach Chur einen Zwi­schenhalt ein­legen. Das Dorf bildet zudem einen Ver­kehrs­kno­ten­punkt (Zug und Auto) an der Achse zwi­schen Zürich und Chur.
Doch viel mehr über das Dorf mit dem nume­ri­schen Namen gibt auch die aus­gie­bigste Recherche nicht her.

Ausser viel­leicht, dass es das Dorf eigentlich gar nicht geben dürfte.
Die Grenzen der Gemeinden Gal­genen, Wangen und Schü­belbach treffen sich denn nämlich mitten im Dorf­zentrum, keine 100 Meter von der Gemein­de­ver­waltung entfernt.

Abschliessend gesagt befindet sich grob je ein Drittel des Dorfes in anderen Gemeinden, und das Dorf hat eigentlich keine eigene öffent­liche Infrastruktur.

Einspruch!

Obiges scheint jeden­falls unerhört in der Siebner Ohren. Genauso gut könnte man nämlich ein­wenden, statt der Gemeinden Wangen SZ, Gal­genen und Schü­belbach müsste es eigentlich eine Mega­ge­meinde Siebnen geben.
Denn — Hand auf’s Herz — wenn wir auch bei den Gemeinden Wangen SZ und Gal­genen noch ein Auge zudrücken können. Schübel-who?

Das Dorf ist immerhin ein regio­nales Zentrum und verfügt über diverse Ein­kaufs­mög­lich­keiten. Sogar ein paar Gross­ver­teiler haben hier ihre Depen­dance, ebenso wie ein Bau­markt und diverse Dis­counter aus dem grossen Kanton.

Alles klar. Was nun?

Die Kraftwerk Wägital AG wurde 1921 gegründet, ent­spre­chend ist die Gegend gut indu­stria­li­siert. Nicht nur konnte so ab 1924 die Was­ser­kraft genutzt werden, sondern die Was­ser­massen wurden gebändigt und Über­schwem­mungen gehörten der Ver­gan­genheit an.

Ehre, wem Ehre gebührt:
Die Anlage war bei Inbe­trieb­nahme das grössste Pump­spei­cher­kraftwerk der Welt, ebenso wie die Stau­mauer damals die höchste der Welt war.

Im fol­genden dient der Wägi­ta­lersee nun als beliebtes Nah­erho­lungs­gebiet für all jene, die des Obersees über­drüssig sind.

Der Vereine sind einige, doch für einen Über­blick muss man sich diese über die drei Gemeinde-Web­sites eher mühsam zusammensuchen.

Gemeindeverwaltung

Die Gemein­de­ver­waltung liegt mitten im Dorf, doch ist eigentlich die­jenige von Gal­genen und befindet sich an der Büel­strasse 15.

Unter dem Strich ist deren Online-Schalter eine Auf­li­stung von PDFs und Links, etwas gar tech­nisch dar­ge­stellt und lässt mög­li­cher­weise Inter­ak­ti­vität vermissen.
Unge­achtet dessen findet man sich recht schnell zurecht, wähnt sich jedoch um Jahre in die Zeiten vor Smart­phone zurückversetzt.

Verkehrsgarten

Sie möchten mehr Infos?

Schreiben Sie uns eine kurze Mail oder — noch ein­facher — rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Kulturelle Highlights

Die Tra­di­tionen rund um die Fas­nacht geniessen in der Inner­schweiz und somit auch hier selbst­ver­ständlich einen hohen Stel­lenwert. Daher gibt es zahl­reiche Fas­nachts- und Gug­gen­vereine, die sich des när­ri­schen Treibens annehmen.

Zum Bei­spiel soll hier auf die Wald­hexen ver­wiesen werden, die in der Saison 20/21 bereits ihr sech­zig­jäh­riges Bestehen feiern dürfen.

Als regio­nales Markt­zentrum darf darüber hinaus der Siebner Märt nicht uner­wähnt bleiben. Der Markt wird jeweils eine Woche nach dem eidg. Bettag durch­ge­führt, wenn denn nicht gerade die COVID-Pan­demie grassiert.

Noch ein paar Worte zum Wappen

Dass über­haupt ein Wappen besteht, grenzt bereits an ein Wunder. Denn schliesslich handelt es sich hier um ein Dorf, nicht um eine Ort­schaft oder Gemeinde.

Daher stiessen wir bei unserer Recherche auf den offi­zi­ellen Kanälen lediglich auf die Wappen der Gemeinden Wangen, Gal­genen und Schübelbach.

Wir fassen uns auf­grund der dünnen resp. inexi­stenten Fak­tenlage kurz:
Die erste urkund­liche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahre 972 mit dem Namen Sibineihha. Das bedeutet — so lernen wir — soviel wie sieben Eichen, die damals offenbar am Ufer der Wägi­taler Aa standen.

Das Her­kunft des Eichen­blattes auf dem Wappen ist somit geklärt, die sieben Aus­buch­tungen des Blattes stehen wohl für die sieben Eichen.

Wie unser Zügeltrupp denn Ihren Umzug gestaltet

Genau wie sich das Dorf aus drei Gemeinden zusam­men­setzt, besteht unser Dienst­lei­stungs­an­gebot aus drei Dienst­lei­stungen. Nämlich dem Umzug, der Möbel­montage und der Rei­nigung.

Und ganz getreu dem Sprichwort: “Wer alles kann, kann nichts perfekt” ziehen wir bei Bedarf unsere spe­zia­li­sierten Partner bei.
Auf diese Weise stellen wir sicher, dass Sie von uns die beste Dienst­lei­stung erhalten. Nach der Besich­tigung vor Ort und einem per­sön­lichen Gespräch erstellen wir eine mass­ge­schnei­derte Offerte.
Dadurch haben Sie in uns einen kom­pe­tenten Ansprech­partner, auf den Sie sich 100% ver­lassen können.

Weibel & Partner — Die Drei­fal­tigkeit des Umzugs.

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